Ludwigsthal
Die Gemeinde Ludwigsthal entstand um das Jahr 1700 im dicht bewaldeten Tal durch die Errichtung von Eisenhütten und Gießereien. Als Gründer des Ortes gilt Franz Ludwig, Pfalzgraf bei Rhein, nach dem die Siedlung ihren Namen erhielt.
Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Ludwigsthal überwiegend von einer deutschsprachigen Bevölkerung bewohnt. Nach der Vertreibung der deutschen Einwohner im Jahr 1945 wurde der Ort vor allem mit Neusiedlern aus der Slowakei wiederbesiedelt. Über viele Generationen bildeten die Arbeit in den Eisenhütten und Hammerwerken sowie die Forstwirtschaft die wichtigsten Erwerbszweige der Bevölkerung. Nach dem Krieg blieben die Forstwirtschaft und die holzverarbeitende Industrie die wirtschaftliche Grundlage des Ortes. Eine nennenswerte industrielle Entwicklung fand nicht statt; die Landwirtschaft beschränkte sich überwiegend auf die Rinder- und Schafhaltung.
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