Kronfelsthal


Auf der Landkarte der fürstlichen Schloßherrschaft Goldenstein heißt diese Siedlung, die aus einigen Bauergehöften und Taglöhnerhäuschen besteht, Kronfeldsthal. Hoch oben liegt das Dörflein auf der Vogelweide, die sich von Altstadt gegen Spornhau und Peterswald zieht, an dem Fahrweg, wo der ganze Verkehr aus den Hinterdörfern und Wäldern von der Buschmühle herauf gegen Goldenstein ging, an dem Weg, wo Sonntags die Groß-Würbener und Adamsthaler zur Kirche schreiten, ihre Kinder zur Taufe und die Toten auf den Friedhof tragen.

Aus dem Gelaube kümmerlicher Obstbäume guckte der spitze Holzgiebel eines Bauernhauses. (Wolf Waldheim, Der Fluch auf der Buschmühle, S. 18)

Kronfelsthal (tsch. Kronfelzov) ist ein kleines Gebirgsdorf etwa 3 km östlich von Mährisch Altstadt. Es handelt sich um ein Ortsteil von Schlögelsdorf (Šléglov). Die Ortschaft entstand nach 1794 und wurde nach dem damaligen Goldensteiner Dekan Josef von Kronthal benannt. Außer der Landwirtschaft arbeiteten die hiesigen Einwohner auch in den Graphit-Gruben in der Umgebung. 

 

Buch Anni Scholz: Heimaterinnerungen an Kronfelsthal (Band 2 der Reihe "Unser Landkreis Mährisch Schönberg"), Polygon-Verlag, [2003]
Anni Scholz, Jg. 1933

https://www.zdarbuh.cz/reviry/rd-jesenik/historie-loziska-kronfelzov/

https://olomouc.rozhlas.cz/osada-kronfelzov-kde-lisky-dodnes-davaji-dobrou-noc-dostala-jmeno-podle-farare-6710485

 


Autoren

Unvollendet

Werke

Der Fluch auf der Buschmühle