Welka
Welka liegt in der Region des Mährischen Slowakei am Flüsschen Velička 13 km südöstlich von Wessely an der March. In der Gemeinde leben etwa 2 800 Einwohner.
Die Entstehung der Gemeinde lässt sich auf das frühe Mittelalter datieren. Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahr 1228 und bezeichnet Welka als eine Minderstadt mit dem Marktrecht.
Im Jahr 1370 erhielt Welka Beneš von Krawarn und Strassnitz als Schenkung. Damit kam es zu einer Verbindung der Gemeinde mit Strassnitz. Später fiel die Gemeinde für kurze Zeit an eines der Mitglieder der Adelsfamilie der Herren und Grafen von Zierotin. Im Jahr 1468 wurde das verarmte Herrschaftsgut von Strassnitz an Jan Bohatý von Zierotin verpfändet. Nach einem Jahr hielt Welka Bartoloměj von Zierotin, der Bruder von Jan II., obwohl Jan II. der Grundherr blieb.
Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert wurde in der Umgebung von Welka Wein angebaut; im Jahr 1669 gab es hier insgesamt 296 Weinberge. In früheren Zeiten entwickelte sich hier auch die Tuchmacherei; später gab es hier Zünfte der Müller, Schneider, Schmiede und Stellmacher sowie der Kürschner.
In den Jahren 1703–1708 litt die Gemeinde unter Überfällen der Kuruzen. Im Jahr 1756 gab es in Welka ein Pfarrhaus, eine Schule, ein Gasthof, ein Jagdhaus und Mühlen. Alte Denkmäler sind nicht erhalten geblieben, da die Gemeinde viele Jahre lang, insbesondere in den Jahren 1605, 1622 und 1663, unter feindlichen Überfällen aus Ungarn litt, in deren Folge sie stets verwüstet und niedergebrannt wurde. Im Jahr 1663 fielen die Tataren in Welka ein, brannten den Meierhof und drei Mühlen nieder. Am 13. Dezember 1703 drang Bercsényi Miklós in die Gemeinde ein und plünderte sie. Am 9. November 1704 fielen erneut die Kuruzen in Welka ein. Im Jahr 1850 wurde das bescheidene hiesige Archiv durch einen Brand zerstört. Am 18. Juli 1895 wurde Welka von einer Überschwemmung heimgesucht.
Quelle:
https://www.obecvelka.cz/obec/historie/nejstarsi-historie-obce-35cs.html