Wüstseibersdorf
Wüstseibersdorf (tschechisch Pusté Žibřidovice) ist ein Orsteil von Heinrichsthal (Jindřichov) und hat 155 Einwohner.
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1382, zu Wüstseibersdorf gehörten noch die Ortschaften Lauterbach (Potůčník) und das heute nicht mehr existierende Glasdorf (Sklená). Das Attribut "wüst" befindet sich in dem Ortsnamen seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert, als das Dorf für eine Zeitlang verödete. Die barocke Pfarrkirche Hl. Maria Magdalena wurde 1735 anstelle eines älteres Baus erbaut. Im Jahre 1862 wurde im Bordbachtal eine Papierfabrik gegründet, die sich dynamisch entwickelte und so auch zum Zuwachs der Bevölkerung von Wüstseibersdorf beitrug. Zusammen mit der Arbeiterkolonie Heinrichsthal, die bei der Fabrik entstand, hatte Wüstseibersdorf vor dem 2. Weltkrieg ungefähr 1200 vorwiegend deutsche Einwohner. In Heinrichsthal wurde auch ein Bahnhof an der Strecke Hannsdorf-Freiwaldau errichtet. 2008 wurde die Papierfabrik geschlossen.
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Chroniken:
https://www.jindrichovsu.cz/file/94740
https://www.jindrichovsu.cz/file/94739
https://www.jindrichovsu.cz/file/94737