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Hullein


Hullein liegt 6 km nordöstlich von Kremsier in der Region Zlin. Der Bau von Kaiser Ferdinands Nordbahn hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt. Seitdem ist Hullein ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. 

Die erste schriftliche Erwähnung über die Existenz der Stadt Hullein stammt aus dem Jahr 1224, als hier Přemysl Otakar I. eine Zeitlang verweilte. Im Jahr 1261, während der Regierungszeit von Přemysl Otakar II., wurde Hullein dem Bischof Bruno von Olmütz für seine zahlreichen Verdienste geschenkt. Zu seinen Lebzeiten wurde Hullein wahrscheinlich der Stadttitel erteilt. Die Bevölkerung wurde von zahlreichen Bränden und Hochwasser geplagt. Die Stadt konzentrierte sich überwiegend auf die Landwirtschaft, die Bewohner der Stadt waren auch berühmte Viehzüchter. 

So war es bis in die 1840er Jahre, als die Entwicklung der Industrie mit dem Bau der Eisenbahn begann. Das Jahr 1841 war ein Wendepunkt für die zukünftige Entwicklung von Hullein, als die Kaiser Ferdinands Nordbahn von Süden gebaut wurde. Die Vorteile waren hauptsächlich neue Arbeitsplätze und der Bau neuer Wohnungen für Eisenbahnmitarbeiter. Außerdem wurde ein neues Gaswerk gebaut, um das in den Zügen verwendete Stadtgas zu verteilen. Neben den Eisenbahnen begann sich die zuckerverarbeitende Industrie zu entwickeln, da die Zuckerrübe häufig in der Umgebung von Hullein angebaut wurde. Die landwirtschaftliche Produktion war die wichtigste wirtschaftliche Ressource der Stadt. 

Zu wichtigen Persönlichkeiten der Stadt zählen der Komponist Antonín Dostálek und der Historiker und Pädagoge Josef Janáček.