Gewitsch


Gewitsch (tschechisch Jevíčko) ist eine kleinere Stadt in Nordwestmähren, die ungefähr 2800 Einwohner hat.

Zum ersten Mal wird Gewitsch urkundlich im Jahre 1258 erwähnt, als es von Přemysl Ottokar II. zu einer Königsstadt erhoben wurde. Der Grundriss des Stadtzentrums mit dem rechteckigen Hauptplatz und regelmäßigen Straßennetz belegt die mittelalterliche Gründung. Am Anfang des 16. Jahrhunderts geriet Gewitsch im Besitz des Adelsgeschlechts von Haugwitz, Sitz der Patrimonialverwaltung war das kleine Renaissance-Schloss. Weitere historische Sehenswürdigkeiten sind der Stadtturm und die Kirche Mariä Himmelfahrt mit dem ehemaligen Augustinianerkloster. Auch Teile der mittelalterlichen Stadtmauer sind erhalten. 

Nach 1848 wurde Gewitsch war Gewitsch zwar Sitz eines Bezirksgerichts, jedoch die Entwicklung der Stadt verlief nicht so intensiv wie in den Nachbarstädten Zwittau oder Boskowitz. Bei den Verwaltungsreformen des 20. Jahrhunderts verlor Gewitsch an der Bedeutung und es wurde (trotz der historischen Zugehörigkeit zu Mähren) teil der Region Ostböhmen (Východočeský kraj). 

https://www.jevicko.cz/mesto/zakladni-info-o-meste/historie-mesta/


Autoren

Unvollendet
Ludwig Heger

Geburtsdaten
1885
Gewitsch

Sterbedaten
1945
Wien

Unvollendet
Alois Kornitzer

Geburtsdaten
23.01.1857
Gewitsch

Sterbedaten
17.09.1922
Gmunden

Unvollendet
Cyrill (Franz) Napp

Geburtsdaten
05.10.1792
Gewitsch

Sterbedaten
22.07.1867
Brünn