Unvollendet

Bilowitz


Nach 1809 ging die Herrschaft Bilowitz aus dem Besitz des Bistums Olmütz an Graf Ferdinand von Laurencin-Beaufort über. Im Jahr 1831 folgte ihm Graf Hugo Logothetti nach und in seiner Familie verblieben das Gut und Schloss bis zum Jahr 1945. Die relativ ruhige Entwicklung des 19. Jahrhunderts wurde durch den Preußisch - Österreichischen Krieg im Jahr 1866 gestört, als die Truppen eine Choleraepidemie in den Ort einschleppten.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört das Schloss Bilowitz, dessen Umbau im Empirestil auf Graf Ferdinand von Laurencin-Beaufort zurückgeht. Das Schloss und der angrenzende englische Park stehen seit 1968 unter Denkmalschutz. Das historische Zentrum wird durch die Kirche der Geburt des heiligen Johannes des Täufers sowie eine Reihe barocker Skulpturen ergänzt, insbesondere durch die Statuen der Heiligen Johannes von Nepomuk, Wendelin und Antonius

Zu den bedeutenden Persönlichkeiten, die mit Bilowitz verbunden sind, gehört der Politiker und mährische Landtagsabgeordnete František Chlebus (1847–1916). Die Gemeinde ist zudem mit dem Namen des katholischen Priesters Pavel Ambrose (* 1955) verknüpft, dem ehemaligen Direktor des Zentrums Aletti in Olmütz und Leiter des Lehrstuhls für spirituelle Theologie an der CMTF der Palacký-Universität. Ein bleibendes Andenken in der Gemeinde hinterließ auch der katholische Priester Josef Červenka (1968–2022).

Weitere Informationen finden Sie hier: https://bilovice.cz/default/default/6754_historie


Autoren

Johann Alois Hanke von Hankenstein

Geburtsdaten
26.05.1751
Holleschau

Sterbedaten
26.03.1806
Proßnitz