Sternberg


Die Anfänge der Stadt Sternberg reichen in das 13. Jahrhundert zurück und stehen im Zusammenhang mit der Gründung der gleichnamigen Burg, die mit dem Adelsgeschlecht der Herren von Sternberg verbunden ist. Eine bedeutende Rolle spielte insbesondere Albert von Sternberg, der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Kolonisation der umliegenden Landschaft förderte und die Grundlagen für die wirtschaftliche Entwicklung der Siedlung schuf.

Im Verlauf des Mittelalters entwickelte sich Sternberg zu einem städtischen Zentrum mit ausgeprägtem Handwerk und Handel. Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts organisierten sich die Handwerker in Zünften, während die Bevölkerung neben handwerklichen Tätigkeiten auch Landwirtschaft betrieb und Bier erzeugte. Die Entwicklung der Stadt wurde wiederholt durch Brände unterbrochen, insbesondere in den Jahren 1538 und 1627, die erhebliche Schäden an der städtischen Bebauung sowie an der Burg verursachten.

In der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg war Sternberg überwiegend eine tschechisch geprägte Stadt mit starkem Einfluss der Reformation; neben Katholiken lebten hier auch Protestanten und Angehörige der Brüderunität. Nach 1624 setzte jedoch eine Rekatholisierung ein, die mit einer allmählichen Stärkung des deutschen Bevölkerungselements einherging, das bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts dominierte.

Ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung erfolgte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der Herrschaft der Liechtensteiner, als sich Sternberg zu einem bedeutenden Zentrum der Textilproduktion entwickelte. Die Stadt expandierte weiter, wobei auch Verwaltungsreformen und Marktprivilegien diese Entwicklung unterstützten.

Im 19. Jahrhundert wurde die Entwicklung durch die Industrialisierung geprägt. Eine zentrale Rolle spielte die 1872 gegründete Tabakfabrik, daneben entfalteten sich weitere wirtschaftliche Aktivitäten. Die sozialen Verhältnisse wurden durch die Präsenz einer Militärgarnison sowie durch Arbeiterunruhen beeinflusst.

Nach der Gründung der Tschechoslowakischen Republik im Jahr 1918 verschärften sich die nationalen Spannungen, die bis zum Zweiten Weltkrieg anhielten. Nach 1945 folgten tiefgreifende politische und wirtschaftliche Veränderungen; im Jahr 1960 verlor die Stadt ihre Funktion als Bezirkssitz. Seit 1989 ist Sternberg in den gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess eingebunden und knüpft zugleich an seine historische Rolle als regionales Zentrum an.

Die Quelle: https://www.sternberk.eu/o-sternberku/historie-mesta/chronologicky-prehled-dejin/


Autoren

Unvollendet
Erica Pedretti

Geburtsdaten
25.02.1930

Sterbedaten
14.07.2022

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Adolf Bachrach

Geburtsdaten
27.12.1853
Sternberg

Sterbedaten
18.04.1932
Wien

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Kurt Fabritz

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1900
Sternberg

Robert Müller-Sternberg

Geburtsdaten
04.12.1916
Sternberg

Sterbedaten
1994
N/A

Walter von Molo

Geburtsdaten
14.06.1880
Sternberg

Sterbedaten
27.10.1958
Hechendorf bei Murnau

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Wilhelm Stief

Geburtsdaten
19.02.1861
Sternberg

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1929

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Josef Schmidt

Geburtsdaten
1893
Sternberg

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1967

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Karl Toth

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01.04.1882
Sternberg

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01.02.1956
Wien

Josef Orel

Geburtsdaten
18.03.1868
Neutitschein

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14.08.1907
Römerstadt

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Rose Poor-Lima

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24.07.1900
Sternberg

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26.04.1767
Sternberg

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02.06.1836
Brünn

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Hans Rieb

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16.11.1852
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Engelbert Maximilian Selinger

Geburtsdaten
13.10.1802
Sternberg

Sterbedaten
08.07.1862
Wien

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Fritz Schwarzer

Geburtsdaten
04.07.1894
Sternberg